Erde live

Der Himmel aus dem All, und wo gerade Nacht ist

Wolken über dem ganzen Planeten von geostationären Wettersatelliten, stündlich aktualisiert, mit der Grenze zwischen Tag und Nacht dort, wo sie gerade verläuft.

Gerade jetzt

Was du hier siehst

Das Bild ist aus den Infrarotaufnahmen der Wettersatelliten zusammengesetzt, die die Erde aus 36.000 km Höhe beobachten. Infrarot sieht Wolken bei Tag wie bei Nacht, also sind Stürme, Fronten und der Wirbel eines Hurrikans zu jeder Stunde da. Die dunklere Hälfte der Karte ist die Nachtseite, die sich mit der Drehung der Erde nach Westen bewegt.

So liest du die Karte

  • Helleres Weiß sind kältere, höhere Wolken — die Spitzen von Gewittern; blasses Grau sind tiefe Wolken und Nebel.
  • Die schattierte Seite ist Nacht; am Rand geht die Sonne gerade auf oder unter.
  • Dreh den Globus, um einem Sturm zu folgen, oder wechsle zur flachen Karte, um die ganze Welt auf einmal zu sehen.

Woher die Daten kommen

NOAA GMGSI (Global Mosaic of Geostationary Satellite Imagery), Infrarot, stündlich. Die Nachtseite wird auf die Minute berechnet.

Fragen

Wie oft wird die Wolkenkarte aktualisiert?
NOAA veröffentlicht jede Stunde ein neues globales Mosaik; Kartavera schaut alle fünfzehn Minuten nach und zeigt das neueste, mit der Uhrzeit der Aufnahme.
Warum sehe ich nachts Wolken?
Die Satelliten messen Infrarot, also die Wärme, die Wolken abgeben, und dafür braucht es kein Sonnenlicht. Deshalb sieht die Karte bei Tag und bei Nacht gleich aus.
Fehlen die Pole?
Geostationäre Satelliten stehen über dem Äquator, deshalb sehen sie den hohen Norden und Süden nur unter einem sehr flachen Winkel; nahe den Polen verblasst das Bild.

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